Dekanat Rüsselsheim

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        Neuer Altenseelsorger im Dekanat

        Seelsorge für die Übergänge im Alter

        Am 28. Januar wurde Klaus Lehrbach in einem Festgottesdienst von Dekanin Birgit Schlegel im Ev. Gemeindezentrum Groß-Gerau-Süd in seinen Dienst eingeführt. Seit Januar 2018 ist der 60-jährige Klaus Lehrbach Pfarrer für die Altenseelsorge im Evangelischen Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim. Neben seinem Büro im Haus der Kirche in Rüsselsheim hat er einen weiteren Dienstsitz im Altenpflegeheim „An der Fasanerie“ in Groß-Gerau-Süd.

        Heidi Förster

        Zu seinen Aufgaben gehören neben der Seelsorge und der Durchführung von Fortbildungen im Altenpflegeheim An der Fasanerie die Beratung und Entwicklung von Angeboten für Ältere bzw. alte Menschen und ihre Angehörigen in den Übergangssituationen des Lebens und die Kooperation mit verschiedenen Netzwerken und Einrichtungen im Kreis Groß-Gerau. „Wie gelingt es uns, mit den Veränderungen, die im Alter auf uns zukommen, gestaltungsfähig zu bleiben?“  Dies ist eine Grundfrage, die auch für den Wechsel zwischen eigenständigem und betreutem Wohnen gilt. Hier bedarf es, so Lehrbach, einer vorausschauenden Klärung, “denn längst passen die alten Erwartungen des Generationsvertrages nicht mehr“. Was bedeutet es für Angehörige in der Pflege, ihre Eigenständigkeit für unbestimmte Zeit hinten anzustellen? Mit Gesprächs- und Fortbildungsangeboten wird der  Seelsorger Kirchengemeinden, Angehörige, Mitarbeiter und Ehrenamtliche in der Altenarbeit unterstützen.

        Dabei blickt Klaus Lehrbach auf elf Jahre Praxis als Klinikseelsorger der Asklepios Klinik in Langen zurück. Neben seiner Tätigkeit im Krankenhaus hat er im Dekanat Dreieich und in Zusammenarbeit mit den Johannitern die  Hospizarbeit aufgebaut und Ehrenamtliche für die Sterbebegleitung  ausgebildet.
        „Ich glaube, es geht darum, das Alter als eine gestaltungsfähige Lebensphase und nicht ausschließlich als eine Verlustgeschichte zu begreifen. Alter hat seine eigenen Chancen und Möglichkeiten und dazu gehören zeitliche Ressourcen, die das Alter schenkt und die Möglichkeit, sich nochmal neu auf die Sinnsuche zu begeben und Lebensgeschichten zu überdenken“, weiß Lehrbach. Dabei gehe es auch darum, das Sterben wieder in das Leben zu integrieren und nicht auszugrenzen und den Hauptamtlichen in der Pflege mehr Haltung zu ermöglichen.

        Klaus Lehrbach war schon als Jugendlicher in der ehrenamtlichen Jugendarbeit seiner Gemeinde in Nierstein aktiv, hat zahlreiche Freizeiten mit betreut und studierte in Mainz und Heidelberg Theologie.  Nach seinem Vikariat in Butzbach-Münster und einem Spezialvikariat in der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes Gießen übernahm er eine Pfarrstelle in Siegbach im Dekanat Herborn und war danach von 1991 bis 2006 Pfarrer in Bad-Vilbel-Dortelweil im Dekanat Wetterau.  Um Familien- und Beziehungsstrukturen intensiver kennenzulernen, bildete sich Lehrbach in systemischer Beratung fort. Als Klinikseelsorger mit angeschlossener Abteilung für psychisch Kranke folgten  noch weitere  psychotherapeutische Weiterbildungen.
        Klaus Lehrbach lebt mit seiner Ehefrau in Nierstein und hat vier erwachsene Kinder.  

        Pfarrer Klaus Lehrbach ist im Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim telefonisch unter 06142/ 9136726 und per Mail unter klaus.lehrbach.dek.gross-gerau-ruesselsheim@ekhn-net.de erreichbar.

         

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

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