Dekanat Rüsselsheim

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Rüsselsheim - Groß Gerau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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        Kirchenmusik im Dekanat

        Liebe Besucher unserer Website,

        anbei ein Auszug aus der Präambel der Dekanatskonzeption:

        "Alles, was Odem hat, lobe den Herrn"

        Musik ist Teil der kirchlichen Verkündigung indem sie den Menschen Gottes Wort nahebringt. Geistliche Musik hilft Menschen zur Andacht und dazu, die Nähe Gottes zu erfahren. Sie können Glauben und Zweifel ausdrücken. Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Die gute Nachricht lebt in vielfältigen Musikformen. Alle diese Aspekte spielen in der Konzeption der kirchenmusikalischen Arbeit im Dekanat Groß-Gerau – Rüsselsheim eine Rolle.

        Download - Dekanatskonzeption - Kirchenmusik

        Regionaler Ansprechpartner Popularmusik

        Kirchenmusik ist altmodisch und nur etwas für alte Leute? Auf keinen Fall! In vielen Kirchengemeinden gibt es Gospel- und Popchöre, werden neue und moderne Lieder in den Gottesdiensten gespielt.

        Oft tauchen dabei Fragen zu Technik oder Umsetzung der Musik auf. Dafür gibt es jetzt in der EKHN die „Regionalen Ansprechpartner*innen Popularmusik“. Für das Dekanat Groß-Gerau-Rüsselheim nimmt Martin Höllenriegel diese Funktion wahr, Kantor der Lutherkirchengemeinde in Rüsselsheim, den Sie bei Badarf gerne ansprechen können.

        Chorleiterausbildung in der Pandemie

        Prüfung mit Bravour bestanden

        Es war ein Ausbildungskurs für neben- und ehrenamtliche Chorleiterinnen und Chorleiter, der unter erschwerten Pandemiebedingungen durchgeführt werden musste. Mit Carsten Frey (Heppenheim), Elisabeth Schulze, Esther Schmitt (beide Bensheim) und Friederike Tampe (Groß-Gerau) haben vier Teilnehmer die D-Prüfung erfolgreich bestanden. Sie dient dem Nachweis grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten für den kirchenmusikalischen Dienst, der in der Regel in einer Kirchengemeinde versehen wird.

        Der Unterricht in Form von Vorträgen, praktischen Übungseinheiten und kommentierten Chorproben startete im Januar und war nach Angaben der Ausbilder zunächst nur per Video-Konferenz möglich. Dann hätten die anfangs zwölf Teilnehmer/innen in Kleingruppen arbeiten können, die sich jeweils in Heppenheim, Bensheim und Groß Gerau trafen. Nach den Sommerferien sei schließlich der Unterricht mit der gesamten Gruppe möglich gewesen. Trotz dieser Umstände äußerten sich die Prüflinge hochzufrieden.

         „Chorleitung lernen im Corona-Jahr - eigentlich ein verrücktes Unterfangen. Aber gemeinsam haben wir es geschafft. Der Kurs war durchaus Arbeit, o ja! Vor anderen als Chorleiterin zu agieren kostete schon etwas Überwindung. Aber es war auch eine großartige Möglichkeit, zu sehen, wo stehe ich eigentlich? Woran muss und kann ich arbeiten? Die Prüfung war positiver Stress“, berichtet Elisabeth Schulze, Die Bensheimern wird zunächst voraussichtlich einige Monate die Vakanzvertretung für die Kinderchöre der Michaelsgemeinde übernehmen.

        Esther Schmitt leitet bereits seit mehr als 20 Jahren den Chor "Singkreis Aufwind" der Evangelischen Gemeinde Gronau/Zell. „Mein Ziel war es, neue Anregungen für die Chorarbeit zu bekommen und mich in oder Probendidaktik- und -methodik sowie der Schlagtechnik weiterzubilden. Die Ausbildung empfand ich als sehr gewinnbringend. Ich hatte Gelegenheit, mich selbst auszuprobieren und bekam beim Proben mit der Gruppe direkte Rückmeldungen und Tipps.“

        Carsten Frey aus Heppenheim singt in einem Acapella-Ensemble und wollte seine bisherige musikalische Ausbildung durch die Perspektive des Chorleiters erweitern. „Die Prüfung ist sehr anspruchsvoll. Wir konnten von den erfahrenen Kursleitern profitieren. Dass ich als katholischer Teilnehmer einen Kurs der Evangelischen Kirche erfolgreich absolvieren konnte, ist ein Zeugnis der gelebten Ökumene“, betont der 51jährige.

        Mit 20 Jahren jüngste Teilnehmerin war Friederike Tampe. Die Lehramtsstudentin hatte nach eigenen Angaben zunächst überlegt, Musik zu studieren, sich dann aber dagegen entschieden. Ihr musikalisches Interesse sei aber geblieben. „Für mich war der Kurs eine Möglichkeit in neue Bereiche der Musik reinzuschnuppern. Der Kurs selbst war eine schöne Erfahrung. Eine Gruppe von Menschen, die sich alle für die Musik begeistern, lernen gemeinsam, diese Begeisterung an andere weiterzugeben. Besonders interessant fand ich die Vielfältigkeit. Es waren ganz unterschiedliche Musikrichtungen von Gospel und Jazz bis zur klassischen Kirchenmusik.“

        Von den zwölf Teilnehmern des Kurses hatten zwei aus privaten Gründen vorzeitig aufgehört, vier ließ die Kursleitung schließlich zur Prüfung zu. Von ihren Qualitäten war Propsteikantor Konja Voll überzeugt: „Bei den Prüflingen wurde teilweise deutlich über D-Niveau geprobt, das hat beim Zuhören richtig Spaß gemacht. Ich hoffe sehr, dass einige auch in Zukunft Chöre leiten werden. Können tun sie es jedenfalls.“ Ähnlich äußerte sich Dekanatskantorin Gunhild Streit (Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim), die neben Propsteikantorin Wiebke Friedrich zum Ausbilderteam gehörte: „Alle Prüflinge haben gezeigt, dass sie sich durch die Kursteilnahme weiterentwickelt und viel gelernt haben. Drei haben die Prüfung bereits nach nur einem Kurs gemacht, üblich sind zwei.“ Auch nach Ansicht des externen Prüfers Christian Müller, Kirchenmusiker im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau, haben alle die Prüfung mit Bravour bestanden. „Ich freue mich, dass nun vier sehr gut ausgebildete und qualifizierte Chorleiterinnen und Chorleiter die kirchenmusikalische Landschaft mitgestalten.“

        (Bernd Biewendt - Öffentlichkeitsreferent vom Dekanat Bergstraße)

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