Benjamin Seipel am Flügel überzeugte mit stilistischer Vielseitigkeit zwischen Klassik, Jazz und feinem Kabarett. Christina Brudereck ergänzte mit klarer Stimme und sprachlicher Präzision, die Poesie, Erzählung und Reflexion mühelos verband. Mit „Geschichten, die Reisepässe in die Freiheit sind“, gelang es ihnen, das Publikum auf eine Reise mitzunehmen, die historische Anklänge an die 1920er Jahre mit aktuellen Fragen nach gesellschaftlichem Zusammenhalt und persönlicher Hoffnung verknüpfte. „Danke an alle, die heute dem Ekligsein das Menschlichsein entgegensetzen“ so Brudereck, die mit ihren Texten, leise und pointiert, auch immer wieder für einen Lacher sorgte, ohne die inhaltliche Tiefe zu verlieren.
Die besondere Atmosphäre der Stadtkirche verlieh dem Abend zusätzliche Intensität. Der Raum wurde nicht nur als Konzertort genutzt, sondern als Resonanzraum für Gedanken und Gefühle – ein Ort, an dem Musik und Wort gleichermaßen nachhallen konnten.
Dem „liebenswerten Nerd“ am Flügel und der „charmanten Feministin“ am Mikrofon gelang es an diesem Abend, mit Wärme und Esprit „Goldadern aufzuspüren“, so als ob „unvergänglich golden Flügel über uns hängen“.
Das Publikum, mehr als 100 Ehrenamtliche aus dem Evangelischen Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim, dankte mit langanhaltendem Applaus. Ein Konzert, das nicht nicht nur unterhielt sondern auch nachwirkt.
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