Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Ev. Posaunenchor mit Bläser*innen aus Raunheim unter Leitung von Kantorin Anna Myasoedova umrahmt.
„Wie bauen ein Zentrum der Begegnung, weil nur so Frieden wächst, in dem Menschen verschiedener Länder einander kennenlernen. Frieden entsteht vor Ort“. Dies sagte Martin Franke-Coulbeaut und skizzierte den global geprägten Werdegang von Dagmar Gendera mit Schwerpunkt auf interkultureller Zusammenarbeit.
„Bei einem so reichen Erfahrungsschatz freue ich mich, dass Sie Ihre Expertise bei uns einbringen“, so Martin Franke-Coulbeaut. Dagmar Gendera, geboren am 24. Februar 1964 in Rotenburg/Fulda, hat sich in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert und studierte soziale Arbeit und Sozialpädagogik in Kassel mit einer Zusatzausbildung im Bereich Projektmanagement. Nach dem Studium war sie in verschiedenen Projekten und Programmen tätig. So unter anderem als Lateinamerikareferentin bei EIRENE e.V. – Internationale Christliche Friedensdienste in Neuwied. Lange Jahre war sie in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, arbeitete in Nicaragua und Guatemala und beriet staatliche und nichtstaatliche Organisationen im Bereich der beruflichen Bildung. In Offenbach leitete sie ein Kinderhort und übernahm anschließend die Leitung des Programms „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Geflüchtete“ in Frankfurt am Main. Dabei beriet und unterstützte sie kommunale Strukturen und Netzwerke für eine lokale Willkommenskultur für Kinder und Jugendliche. Anschließend war sie jeweils als Sachgebietsleiterin für Eingliederungshilfe in Darmstadt und für Ambulante Förderung, Stiftung Waisenhaus, in Frankfurt am Main tätig. Im Ev. Dekanat Dreieich-Rodgau arbeitete sie als Projektkoordinatorin im internationalen Begegnungsprojekt „Glaube.Gemeinsam.Gestalten“. 2025 war sie Projektkoordinatorin des interreligiösen Projektes „Weißt du, wer ich bin?“
Dagmar Gendera ist es wichtig, offen auf Menschen zuzugehen, Respekt und Vertrauen aufzubauen, dabei Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede zu entdecken und die eigenen Perspektiven zu reflektieren.
Ökumenepfarrer Wolfgang Prawitz hieß Dagmar Gendera herzlich willkommen und erinnerte daran, dass genau vor 10 Jahren ihre Vorgängerin Kristin Flach-Köhler als Leiterin des Ev. Zentrums für Interkulturelle Bildung (EZIB) eingeführt worden war. „Es ist ein Zentrum, das den Versuch unternimmt, evangelische Bildung als sehr offenen Prozess zu gestalten. Als einen Prozess, der sich nicht in erster Linie an evangelische Menschen richtet, sondern ein Prozess, der alle Menschen im Quartier einbezieht – und das heißt auch, ein dialogischer Prozess, ein Prozess vor allem auch des interreligiösen Dialogs.“
„Wir profitieren in unserer Stadt von dieser Einrichtung, der Zusammenarbeit beim Friedensfest, dem Fest der Vielfalt und der Arbeit in der Integration“, betonte Mörfeldens Bürgermeister Karsten Groß in seinem Grußwort.
Auch Kirchenvorsteher Uwe Harnisch, die Dekanatssynodalvorstandsvorsitzende Gisela Kögler, Roland Lieske, Referent für pädagogische Ausbildung der EKHN, Imam Manzoor Ahmad von der Ahmadiyya Muslim Jammat in Mörfelden-Walldorf, Ulrike Nicodem von der Ev. Frauenhilfe sowie Pfarrer Jochen Mühl und Pfarrerin Heike Seidel-Hoffmann aus Walldorf hießen Dagmar Gendera mit Grußworten beim anschließenden Empfang im Ev. Gemeindehaus Mörfelden herzlich willkommen.
Kristin Flach-Köhler, die ehemalige Leiterin des EZIB umarmte Dagmar Gendera mit den Worten: „Eine bessere Nachfolgerin als dich hätte ich mir nicht wünschen können.“
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