Gerd Bauz von der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung bezeichnete in seinem Grußwort den Weltfrieden als das zentrale humane Projekt des 21. Jahrhunderts und ermunterte die Synodalen: „Wo Krieg ist, wollen wir Frieden stiften! Wir können das. Wir können dagegenhalten, wenn der Krieg schöngeredet und als unumgänglich bezeichnet wird“.
Die Vorsitzende der Dekanatssynode, Gisela Kögler, informierte in ihrem Bericht über die Veranstaltungen und Angebote zum Jahresthema „Für gerechten Frieden streiten“ mit u.a. Filmabenden, einem Workshop „Radikal höflich gegen Rechtspopulismus“, einem Friedenskonzert und einer Podiumsdiskussion „Frieden sichern – mit oder ohne Waffen?“ mit der Kirchenpräsidentin der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Prof. Dr. Christiane Tietz. Der Flyer liegt in den Kirchengemeinden aus und ist online verfügbar.
Der stellvertretende Dekan Martin Franke-Coulbeaut dankte in seinem Bericht für die engagierte Arbeit in den Nachbarschaftsräumen und Kirchengemeinden.
Das Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim mit 50.608 Mitgliedern hat mit der Bildung von sechs Nachbarschaftsräumen die ersten Reformschritte im Prozess ekhn2030 hinter sich. Seit 1. Januar 2026 haben sich die ehemaligen Kirchengemeinden Biebesheim, Gernsheim, Allmendfeld und Stockstadt zur Kirchengemeinde Rhein-Ried zusammengeschlossen. Die Kirchengemeinde Riedstadt ist der Zusammenschluss der ehemaligen Kirchengemeinden Crumstadt, Erfelden, Goddelau, Leeheim und Wolfskehlen.
In der Gesamtkirchengemeinde Mainspitze arbeiten die ehemaligen Kirchengemeinden Bauschheim, Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg zusammen. Die Gesamtkirchengemeinde Gerauer Land ist der größte Nachbarschaftsraum im Dekanat mit den ehemaligen Kirchengemeinden in Büttelborn, Groß-Gerau, Trebur und Geinsheim. Zum 1. Januar 2027 wird die Gesamtkirchengemeinde Rüsselsheim-Königstädten-Nauheim gebildet und die Kirchengemeinden Mörfelden, Walldorf, Raunheim und Kelsterbach werden 2027 voraussichtlich eine Arbeitsgemeinschaft bilden. Verkündigungsteams aus Pfarrpersonen, Kirchenmusikerinnen und -musikern sowie Gemeindepädagoginnen und –pädagogen haben in den Regionen ihre Arbeit aufgenommen und sind dabei, Dienstordnungen und Gebäudebedarfs- und -entwicklungspläne vorzubereiten.
Zurzeit sind im Dekanat sechs Pfarrstellen vakant und in der Sommersynode wird voraussichtlich eine neue Dekanin/ ein neuer Dekan gewählt.
Für die Kirchensynode wird nach dem Ausscheiden von Mareike Oponczewski eine neue gemeindliche Vertretung gesucht, die bei der Sommersynode gewählt werden wird.
Den Haushaltsplänen für 2026 und 2027 hat die Synode des Evangelischen Dekanats mit großer Mehrheit zugestimmt. Sie schließen ausgeglichen mit Erträgen und Aufwendungen in Höhe von jeweils rund 1,6 Millionen Euro ab.
Diakonie als Lebensäußerung der Kirche auf allen Ebenen
„Diakonie ist soziales Handeln, das aus kirchlichem Glauben erwächst“, sagte Ökumenepfarrer Wolfgang Prawitz und erläuterte, wie sich die Diakonie in den Jahrhunderten von einer spontanen Armenhilfe zu einem professionellen Sozialwesen entwickelt hat. Heute übernimmt sie zentrale Aufgaben im Sozialstaat und in der Kirche. Der Diakonieausschuss dient dazu, diese Arbeit zu koordinieren, weiterzuentwickeln und strategisch zu steuern. Bei der Sommersynode soll der Ausschuss aus Vertreter*innen der Nachbarschaftsräume und der Dekanatssynode neu gebildet werden.
Die nächste Tagung der Dekanatssynode findet am 19. Juni 2026 statt.
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